Twitter schränkt Trump zunehmend ein


Der abgewählte US-Präsident wütet auf Twitter weiter gegen seine Niederlage. Doch Warnungen vor seinen Tweets, eingeschränkte Interaktionen und eine Fake-Verwandte machen Trump zunehmend zu schaffen.

Patrick Gensing | tagesschau.de

US-Präsident Donald Trump | Bildquelle: AFP

Gut einen Monat nach der Präsidentenwahl in den USA geben die 538 Wahlleute in ihren Bundesstaaten ihre Stimmen ab. Um der nächste Präsident zu werden, braucht ein Kandidat mindestens 270 Stimmen. 306 Wahlleute hatte Trumps Herausforderer Joe Biden gemäß den Ergebnissen der Wahl am 3. November hinter sich gebracht – und dennoch will Trump dessen Sieg nicht anerkennen.

Das Ergebnis der Abstimmung unter den Wahlleuten wird traditionell erst am 6. Januar im Kongress bekannt gegeben. Mindestens bis dahin dürfte der noch amtierende Präsident gegen das Ergebnis wüten. Auf Twitter verbreitet er weiter vollkommen unbelegte oder sogar bereits widerlegte Behauptungen zu einem angeblichen Wahlbetrug. Doch sein Einfluss schwindet.

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