Ministerium und Kirchen vereinbaren Regeln für Weihnachtsgottesdienste: Mit Anmeldung und ohne Gesang


Bund und Länder haben schon am Sonntag konkrete Regeln für Weihnachtsgottesdienste festgelegt. Die Kirchen wollen sich daran halten: Selbst bei Gottesdiensten im Freien soll es keinen Gemeindegesang geben.

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Maskenpflicht: Gottesdienst in Zeiten von Corona ©Julia Steinbrecht (KNA)

Das Bundesinnenministerium und die Kirchen haben sich über Regeln für die Gottesdienste an Heiligabend und zu Weihnachten unter den Bedingungen der Corona-Pandemie verständigt. Demnach können Gottesdienste weiter stattfinden. „Wir waren uns einig, dass den Menschen am Ende dieses belastenden Jahres Trost und spirituelle Begleitung nicht vorenthalten werden dürfen“, sagte der Bevollmächtigte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Berlin, Martin Dutzmann, am Dienstag nach einem Gespräch mit dem Ministerium dem Evangelischen Pressedienst (epd). Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums sagte dem epd, mit den getroffenen Vereinbarungen könne ein „sicheres Weihnachtsfest“ gefeiert werden.

Bund und Länder hatten bei ihren Beratungen am Sonntag bereits konkrete Voraussetzungen für Weihnachtsgottesdienste festgelegt. Sie gaben vor, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden muss, Masken auch am Platz getragen werden müssen, kein Gemeindegesang stattfinden darf und bei erwartet hoher Teilnehmerzahl eine Anmeldepflicht eingeführt wird. Der Sprecher des Innenministeriums sagte, bei dem Gespräch am Dienstag sei es darum gegangen, über die Umsetzung dieses Beschlusses zu sprechen.

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