Corona: Wie gefährlich ist die neue Mutante?

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Eine neue Mutation des Coronavirus SARS-CoV-2 löst europaweit Sorge aus. Denn der Stamm B.1.1.7. breitet sich in Großbritannien rasant aus und scheint deutlich infektiöser zu sein als die bisher zirkulierenden Varianten. Allerdings gibt es bislang keine Hinweise darauf, dass deshalb die Impfstoffe unwirksam werden oder dass dieser Stamm schwerere Verläufe hervorruft. Noch allerdings sind viele Fragen offen.

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Eine in Großbritannien entdeckte Mutante von SARS-CoV-2 bereitet europaweit Sorgen. ©Primada, koto_feja/ iStock

Das Coronavirus SARS-CoV-2 gehört eigentlich eher zu den langsam mutierenden Viren: Im Schnitt entwickeln sich nur ein bis zwei Mutationen pro Monat, die sich in der Virenpopulation halten und neue Zweige am genetischen Stammbaum des Coronavirus bilden. Bisher jedoch lösten diese Mutationen kaum Änderungen im Krankheitsverlauf aus und auch die Wirksamkeit der Impfstoffe ist durch diese Veränderungen bislang nicht gefährdet.

Zu den bereits bekannten Mutanten gehört die G614-Variante, die inzwischen weltweit dominiert, sowie der im Sommer 2020 in Spanien entstandene Stamm 20A.EU1, der von Urlaubern in viele Länder Europas eingetragen wurde. Auch die auf dänischen Nerzfarmen entdeckte „Cluster 5“-Mutante des Coronavirus löste zwischenzeitlich Besorgnis aus, lief sich aber relativ schnell tot und scheint inzwischen weitgehend verschwunden zu sein.

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