Högl: Mehr Anzeigen in der Bundeswehr gegen Hitlergruß oder Hakenkreuz


Die Wehrbeauftragte des Bundestages, Högl, sieht eine wachsende Bereitschaft in der Bundeswehr, aktiv gegen rechtsextreme und rassistische Äußerungen vorzugehen.

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Die Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestags, Eva Högl (SPD) (picture alliance/ dpa/ Michael Kappeler)

Zunehmend würden etwa ein Hitlergruß, eine Schmiererei oder ein eingeritztes Hakenkreuz gemeldet, sagte die SPD-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur. Es sei positiv, dass Soldatinnen und Soldaten aufmerksam seien und es in solchen Fällen Widerspruch gebe.

Im vergangenen Jahr hatten mehrere rechtsextreme Vorfälle bei der Bundeswehr Schlagzeilen gemacht. Für Unruhe sorgte zudem, dass Munition und Sprengstoff fehlten – wegen Schlamperei, oder weil sie entwendet worden waren. Högl, die ihr Amt im vergangenen Jahr angetreten hatte, forderte eine genaue Untersuchung der Fälle.