Die letzten Tage der Trump-Präsidentschaft: Golfen, Twittern und Wüten


Der US-Präsident weilte über Weihnachten in seinem Ferien-Resort in Florida. Er wetterte gegen Republikaner, den Obersten Gerichtshof und das FBI

DERSTANDARD

Trump auf dem Golfplatz.Foto: REUTERS/JOSHUA ROBERTS

Acht Tage lang Golfen, Twittern und Wüten: Der scheidende US-Präsident Donald Trump hat die Feiertage in seinem Ferien-Resort in Florida verbracht – und zwischen einzelnen Golfrunden immer wieder erzürnte Botschaften über den Onlinedienst Twitter verschickt. Dabei weitete er den Umfang seiner Beleidigungen nochmals aus; Zielscheibe waren diesmal nicht nur die von Trump als „Fake News“ bezeichneten Medien und die gegnerischen Demokraten, sondern auch die eigenen Reihen.

Mehrere Angriffe

Der Oberste Gerichtshof, für den Trump während seiner Amtszeit selbst drei Richter ernannt hat, erhielt beispielsweise von ihm die Einschätzung, „völlig inkompetent und schwach“ zu sein. Den republikanischen Gouverneur von Georgia, Brian Kemp, bezeichnete der Noch-Präsident als „komplettes Desaster“. Die Vorsitzenden seiner republikanischen Partei nannte er „erbärmlich“. Und auch die Bundespolizei FBI und das „Wall Street Journal“ bekamen ihr Fett weg.

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