Neues Rätsel um historische Sternexplosion


Mysteriöses Himmelslicht: Im Jahr 1670 leuchtete der Stern CK Vulpeculae plötzlich hell auf, doch über die Ursache dieser Explosion rätseln Astronomen bis heute. Jetzt enthüllen Messungen, dass CK Vulpeculae rund fünfmal weiter entfernt liegt als bislang angenommen. Demnach muss auch die Sternexplosion weit heller und energiereicher gewesen sein. Das weckt Zweifel an einigen der bisher diskutierten Szenarien und vertieft das Rätsel um dieses stellare Objekt.

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Kompositaufnahme des Objekts CK Vulpeculae. Die Ursache seiner Explosion vor 350 Jahren ist noch immer rätselhaft. ©ESO/ T. Kaminski, CC-by-sa 3.0

Im Juni 1670 leuchtete im Sternbild Schwan (Cygnus) plötzlich ein heller Lichtpunkt auf und wurde im Laufe der nächsten Monate fast so hell wie der Nordstern. Dann verblasste das Objekt leicht, erreichte im März 1671 noch einmal einen Helligkeitsgipfel, bevor dieser „neue Stern“ wieder erlosch. Erst in der Neuzeit haben Astronomen das Objekt wiedergefunden: Es handelt sich um einen Stern, CK Vulpeculae, der vor 350 Jahren offenbar eine Explosion durchlebt haben muss.

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