Iraker erinnern an Tötung Soleimanis


Vor einem Jahr wurde der iranische General Soleimani von einer US-Rakete getötet – heute gingen deshalb Zehntausende Menschen in Bagdad auf die Straße. Sie forderten den Abzug aller US-Soldaten aus dem Irak.

tagesschau.de

Ein Demonstrant in Bagdad trägt ein Plakat mit den Konterfeis Generals Soleimanis und des Milizenführer al-Muhandi. | Bildquelle: AFP

In Bagdad haben Zehntausende Demonstranten an die Tötung des iranischen Generals Kassem Soleimani und des irakischen Milizenführer Abu Mahdi al-Muhandis vor genau einem Jahr erinnert. Am 3. Januar waren sie bei einem US-Raketenangriff nahe des Flughafens der irakischen Hauptstadt getötet worden.

Die Menschen riefen Anti-US-Parolen wie „Amerika ist der große Satan“, forderten den vollständigen Abzug aller US-Soldaten und trugen Plakate mit Fotos der Getöteten. Viele Protestierende schwenkten Flaggen des Irak und der sogenannten Volksmobilisierungskräfte, die von al-Muhandis mit gelenkt worden waren.

Die vom Iran unterstützten „Volksmobilisierungskräfte“ hatten zu der Kundgebung aufgerufen. Bereits am Samstagabend hatten Tausende Menschen an einer Gedenkprozession zum Flughafen teilgenommen.

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