Langsamer Impfstart: Kritik in mehreren EU-Ländern


In den Niederlanden steht der Impfstoff bis dato ungenützt bereit, Italien verbrauchte bis dato weniger als ein Fünftel seiner Dosen. Am 6. Jänner dürfte die EMA über das Moderna-Vakzin entscheiden.

Die Presse

In mehreren EU-Ländern laufen die Impfungen gegen das Coronavirus nur schleppend an. Aber in der EU werden bald auch weitere Impfstoffe erwartet: Am 6. Jänner wird eine Entscheidung der europäischen Zulassungsbehörde EMA über den Impfstoff der Firma Moderna gefällt. Außerdem dringt etwa der Virologe Christian Drosten in der „Berliner Morgenpost“ darauf, dass die EMA rasch den Weg für den Impfstoff von Astrazeneca freimachen soll, der in Großbritannien schon zugelassen ist.

Mit dem Astrazeneca-Impfstoff – wenn er denn geliefert wird – könnte sich auch das Impfen und das Impftempo beschleunigen: Denn dieser Impfstoff muss nicht gesondert gekühlt werden und könnte deshalb auch in Arztpraxen verabreicht werden.

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