Trump sucht nach Twitter- und Facebook-Sperre Alternativen


Nach der dauerhaften Sperre beim Online-Dienst Twitter sucht US-Präsident Trump nach alternativen digitalen Verbreitungswegen.

Deutschlandfunk-Nachrichten

In einer Pressemitteilung kündigte Trump an, er befinde sich in Verhandlungen mit mehreren Anbietern und erwäge, eine eigene Internetplattform zu eröffnen. Twitter warf der Präsident vor, sich mit seinen Gegnern verbündet zu haben, um ihn zum Schweigen zu bringen.

Der Online-Dienst hatte Trumps persönliches Konto mit rund 88 Millionen Abonnenten dauerhaft gesperrt. Das Unternehmen erklärte, der US-Präsident habe gegen die Richtlinie zum Verbot der Gewaltverherrlichung verstoßen. (Mehr zu den Hintergründen lesen Sie in unserer ausführlichen Meldung.)

Anlass sind Äußerungen Trumps zur gewaltsamen Erstürmung des Kapitols in Washington durch militante Anhänger am Mittwoch. Sie sind unter anderem über den Onlinedienst Parler miteinander vernetzt. Die App dieses Unternehmens wurde inzwischen wegen illegaler und gewaltverherrlichender Inhalte aus dem Google-Angebot für Smartphones gelöscht. Apple verlangte von den Betreibern Änderungen und drohte ebenfalls damit, Parler aus dem App-Store zu entfernen.