Studie zu Klimawandel in den Städten: Noch heißer als die Umgebung


Städte sind voller Beton und Asphalt. Keine Frage, dass die globale Erwärmung dort noch stärker zu spüren sein wird. Aber wie stark genau?

Susanne Schwarz | taz

Zur Kühlung, gegen Feinstaub und als Insektenlandeplatz: begrünte Bushaltestelle in Utrecht Foto: dpa

Im Hochsommer verwandeln sich überzeugte Großstadtmenschen ganz plötzlich in überschwängliche Landeier. Die Sonne treibt Scharen in die Parks oder besser noch an die Seen im Umland. Da ist die Luft frischer, und die Hitze drückt nicht ganz so schlimm. Wie wird das erst, wenn der Klimawandel die globalen Temperaturen noch weiter in die Höhe schießen lässt?

Diese Frage hat ein US-amerikanisch-kanadisches Team von Umweltingenieuren umgetrieben. Sie haben deshalb die Klimamodelle, die das globale Bild zeigen, speziell auf Städte angewandt. Das Fazit: Urbane Räume werden noch deutlich stärker unter Hitze und Trockenheit leiden als ihr ländliches Umfeld, wenn die Treibhausgas-Emissionen weiter steigen. Die Ergebnisse der Studie sind im Fachmagazin Nature Climate Change erschienen.

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