Geldflüsse aus Vatikan: Australische Finanzbehörde hat sich verrechnet


Im Herbst hatte die australische Anti-Geldwäsche-Behörde Alarm geschlagen: Aus dem Vatikan sollen 1,4 Milliarden Euro geflossen sein. Nun wurde bekannt, dass die Summe deutlich niedriger ist – und es sich um übliche Wirtschaftsaktivitäten handle.

katholisch.de

Die australische Anti-Geldwäsche-Behörde hat sich bei ihrer Verdachtsmeldung wegen milliardenschwerer Überweisungen aus dem Vatikan verrechnet. Eine gemeinsame Überprüfung der Financial Intelligence Units beider Staaten habe ergeben, dass im Zeitraum von 2014 bis 2020 Transaktionen im Gesamtumfang von 9,5 Millionen Australischen Dollar (6 Millionen Euro) statt wie angenommen 2,3 Milliarden Dollar (1,4 Milliarden Euro) erfolgt seien, teilte das vatikanische Presseamt am Mittwoch mit. Das Geld sei im Rahmen vertraglicher Verpflichtungen und üblicher Wirtschaftsaktivitäten geflossen. Der Vatikan bekundete Zufriedenheit über die Kooperation der Finanzaufsichten.

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