Hybridautos: Mehr Schaden als Nutzen?


Grüne Mogelpackung? Der Anteil der Hybridautos wächst, aber dem Klima hilft dies eher wenig, wie nun eine Studie enthüllt. Der Grund: Die meisten Plug-In-Hybride fahren weit weniger im Elektromodus als landläufig berechnet. Bei Hybrid-Dienstwagen liegt der Anteil sogar nur bei rund 15 Prozent. Kombiniert mit dem hohen Gewicht dieser Autos führt dies zu einem teils höheren CO2-Ausstoß als bei normalen Verbrennern.

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Hybridautos fahren teils elektrisch, teils mit Verbrennermotor. Aber wie klimafreundlich sind sie wirklich? ©Tramino/ iStock

Hybridautos gelten als Kompromisslösung für einen klimafreundlicheren Verkehr und als Brückentechnologie zu einer reinen Elektromobilität. Solange die Reichweite der Elektroautos noch begrenzt und die Ladeinfrastruktur unzureichend ist, sollen Plug-In-Hybride den CO2-Ausstoß des Verkehrs verringern. Weil sie einen Teil der Strecken elektrisch fahren, sind ihre direkten Emissionen geringer – so jedenfalls die Hoffnung.

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