Die AfD liegt vorn, ist aber nicht allein: Wo die deutschen Impfgegner ideologisch einzuordnen sind


Die Bereitschaft zum Impfen steigt laut Umfragen. Uneinig sind sich Demoskopen, wie stark. Und wo die Skeptiker weltanschaulich stehen. Eine Datensuche.

Christoph von Marschall | DER TAGESSPIEGEL

Die geringe Impfwilligkeit von Kranken- und Pflegepersonal füllt Schlagzeilen. Und das, obwohl jüngste Umfragen ergeben: Die Bereitschaft der Deutschen, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen, ist im Vergleich zum November und Dezember gestiegen.

Laut Politbarometer wollen das zwei Drittel tun, 16 Prozent mehr als vor zwei Monaten. Doch die ideologische Verteilung der Skeptiker gibt weiter manche Rätsel auf.

Der Deutschlandtrend vor einer Woche wies in die gleiche Richtung, aber nicht so eindeutig. Zwar lag dort die Summe der Menschen, die das auf jeden Fall (54 Prozent) oder wahrscheinlich (21) vorhaben, bei Dreiviertel.

Aber der Anteil derer, die sich bestimmt impfen lassen wollen, war nur geringfügig höher als im alten Jahr. In einer Allensbach-Umfrage im Dezember waren es 52 Prozent, und in einer Erhebung der Barmer Ersatzkasse von Ende November 53 Prozent.

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