In der Wahnwelt von QAnon – eine Aussteigerin berichtet


In der Pandemie-Panik verfiel Melissa Rein Lively der QAnon-Bewegung. Ihr Einstieg in den Wahn geschah durch Atemübung und New-Age-Mystik – aber dann flippte sie vollkommen aus.

Gernot Kramper | stern.de

Die zwei Gesichter von QAnon: Der „Schamane“ Agnelli und die erfolgreiche PR-Frau Melissa Rein Lively. ©AP/Instagram

Im letzten Sommer wurde Melissa Rein Lively weltberühmt. In einem Video stürmte sie in einen Supermarkt und zerstörte dort die Maskenregale. Ein zweiter Clip zeigte ihre spätere Auseinandersetzung mit der Polizei. Die aufgebrachte Frau schrie die Beamten an, sie würde mehrmals am Tag mit Donald Trump sprechen.

Nun redet sie mit der „London Times“ über ihr QAnon-Fieber, wie sie es nennt. An die beiden Vorfälle kann sie sich kaum noch erinnern. „Totaler Blackout.“ Melissa Rein Lively erlitt damals einen psychotischen Zusammenbruch. Verursacht aus einer traumatischen Kindheit, dem Druck der Pandemie und dem QAnon-Wahn.

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