Neuer Garnisonkirchturm soll dieses Jahr fast 60 Meter hoch werden


Der neue Potsdamer Garnisonkirchturm soll in diesem Jahr etwa zwei Drittel seiner einstigen Höhe von knapp 90 Metern erreichen. Der Wiederaufbau ist umstritten. Grund dafür ist vor allem die Geschichte der preußischen Militärkirche in der NS-Zeit.

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Die Bauarbeiten seien seit dem Start 2017 „bis auf die zeitlichen Verzögerungen bei den Gründungsarbeiten termingerecht gut vorangekommen“, sagte Wieland Eschenburg vom Vorstand der Garnisonkirchenstiftung dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Potsdam. Inzwischen sei der Rohbau des neuen Turms 27 Meter hoch.

Im Lauf der zweiten Jahreshälfte würden voraussichtlich 57 Meter Höhe im Bereich der Aussichtsplattform erreicht, sagte Eschenburg: „Ein sichtbares Zeichen der zu erwartenden Höhe wird der Austausch des Baustellenkrans jetzt Ende Januar sein.“ Dessen Höhe werde nahezu verdoppelt. Größere Beeinträchtigungen bei den Arbeiten durch die Coronavirus-Pandemie habe es bisher bei den Bauarbeiten nicht gegeben.

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