Ozeane: Bald zu warm für Haibabys


Bedrohte Jäger: Die Ozeanerwärmung könnte den Nachwuchs von Haien gefährden. Denn bei höheren Meerestemperaturen brauchen Larven eierlegender Haiarten schneller ihren Dotter auf, so dass sie untergewichtig und zu früh schlüpfen, wie ein Experiment belegt. Das könnte die Überlebenschancen dieser Haie verringern. Auch lebendgebärdende Arten könnten von der Ozeanerwärmung gefährdet sein, so die Forscher.

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Haiembryo und Dottersack (rechts) im Ei. In wärmerem Wasser verbrauchen die Haibabys ihren Dottervorrat schneller und schlüpfen dann als hungrige „Frühchen“. ©M. Johnson

Haie sind seit Jahrmillionen die Top-Prädatoren der Meere. Doch inzwischen müssen sie um ihr Überleben kämpfen: Überfischung, Meeresverschmutzung und Plastikmüll setzen den Raubfischen vielerorts so zu, dass es beispielsweise in einigen Riffen der Erde schon jetzt keine Haie mehr gibt. Die zunehmende Erwärmung der Ozeane durch den Klimawandel verändert die Lebensbedingungen der marinen Jäger zusätzlich.

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