Als der liebe Heiko beim lieben Mevlüt total versagte: Gericht hält an Ausreisesperre fest


Die Deutsch-Kurdin Gönül Örs darf weiterhin nicht zurück nach Deutschland reisen und muss in der Türkei bleiben. Sie steht in Istanbul vor Gericht, weil sie an einer Protestaktion bei Köln teilgenommen hatte.

tagesschau.de

Gönül Örs | Bildquelle: BR

Die in der Türkei wegen Terrorvorwürfen angeklagte Kölnerin Gönül Örs darf das Land weiter nicht verlassen. Das Gericht in Istanbul hielt an einer Ausreisesperre gegen Örs fest. Die wöchentliche Meldepflicht bei der Polizei wurde aufgehoben – der Prozess wurde auf den 6. April vertagt. 

Ihre Anwältin Ayse Celik hatte die Aufhebung der Ausreisesperre beantragt. „Ihr Leben ist in Deutschland“, sagte sie. Örs habe in der Türkei kein Einkommen und müsse mit ihren Verwandten leben. Sie sei einsam und depressiv.

Enttäuschung bei Örs

Örs reagierte niedergeschlagen auf die Entscheidung. „Das ist reine Schikane, das kann einfach nicht wahr sein“, sagte sie nach der Verhandlung. Sie habe die Hoffnung gehabt, dass sie ausreisen könne. „Jetzt muss ich weitere vier Monate hier ausharren. Was soll ich denn hier machen, wie soll ich denn hier überleben?“

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