Hitzewellen in Seen nehmen zu


Der Klimawandel sorgt nicht nur an Land, sondern auch in Gewässern für steigende Wassertemperaturen sowie häufigere und ausgeprägtere Hitzewellen.. Forscher haben nun anhand von Satellitenaufnahmen und mathematischen Modellen berechnet, welche Auswirkungen der fortschreitende Klimawandel bis Ende des Jahrhunderts auf die Temperatur in Seen haben wird. Bei weiterhin hohen CO2-Emissionen werden die Hitzewellen in Seen demnach intensiver werden und länger andauern. Die Folgen für die Ökosystem in den Seen und darum herum sind kaum absehbar.

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Bergsee in Neuseeland. (Bild: simonbradfield/ iStock)

Die globale Erwärmung lässt nicht nur die Mitteltemperaturen von Land und Ozeanen langsam ansteigen, sie fördert auch klimatische Extremereignisse wie Hitzeperioden. Zahlreiche Studien haben bereits belegt, dass der Klimawandel zu häufigeren Hitzewellen an Land und an der Meeresoberfläche führt, die überdies intensiver ausfallen als in früheren Jahren. Damit verbunden ist das Risiko für schwerwiegende, teils irreversible ökologische Schäden, die auch wirtschaftliche und soziale Probleme mit sich bringen, etwa, wenn die es zu Wasserknappheit kommt oder bestimmte Nahrungsmittel nicht mehr verfügbar sind. Auch Seen spielen in diesem Zusammenhang mutmaßlich eine wichtige Rolle. Wie sich Hitzewellen auf diese Gewässer auswirken, wurde allerdings bislang kaum untersucht.

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