„Atombombenabwurf auf Wien“: Video des Außenministeriums sorgt für Empörung


Das Video steht für seinen angstmachenden Charakter unter Beschuss, für Wiener Bürgermeister Michael Ludwig „indiskutabel“

DERSTANDARD

Das Video zeigt einen Atompilz in der Hauptstadt Wien Foto: Österreichisches Außenministerium

Am Freitag veröffentlichte das österreichische Außenministerium ein Video, das in sozialen Netzwerken für Empörung sorgte. In einem Youtube-Video wird veranschaulicht, was passieren würde, wenn Wien Ziel eines Atomwaffenangriffs werden würde. Konkret handelt es sich dabei um den fiktiven Abwurf einer Atombombe mit einer Sprengkraft von 100 Kilotonnen– “ Eine Bombe die sich sehr häufig in Waffenarsenalen findet“ (sic!), wie es im Video heißt.

“Menschen brennen“

Im Video werden Drohnenaufnahmen der Hauptstadt und rot gefärbte Bilder der Zerstörung mit dramatischer Musik unterlegt, um die „Folgen eines Atombombenabwurfs auf Wien“ darzustellen. Mit eingeblendetem Text soll das Ausmaß der Explosion verdeutlicht werden, wie etwa ihre Reichweite: „Radius Feuerball: 380 m – Alles Asche“.

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Das offizielle Video des Außenministeriums Österreichisches Außenministerium