Afterdienst: Präsident des Lehrerverbands für konfessionellen Religionsunterricht


Der konfessionelle Religionsunterricht steht öfters in der Kritik. Doch der Präsident des Lehrerverbands bricht eine Lanze für den Unterricht in Verantwortung der Kirchen: Er halte wenig von Forderungen, ihn durch Ethikunterricht zu ersetzen.

katholisch.de

Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes Heinz-Peter Meidinger macht sich für den Erhalt des konfessionellen Religionsunterrichts stark. Er halte wenig von Überlegungen, diesen durch einen Ethikunterricht zu ersetzen, sagte Meidinger am Sonntag in einem Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).

Der konfessionell gebundene Religionsunterricht mit staatlich geprüften Lehrkräften finde in vielen Bundesländern eine hohe Akzeptanz, betonte Meidinger. Er fügte aber auch hinzu: „Ein solches Angebot sollten wir allen Schülern machen.“ Hier gebe es Nachholbedarf bei anderen Bekenntnissen, vor allem beim islamischen Religionsunterricht. „Den sollte man nicht allein Moscheevereinen oder etwa den türkischen Konsulaten überlassen“, so der Verbandspräsident.

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