Berlins Verkehrssenatorin will Parken teurer und schwieriger machen


Gratis-Parken wird weiter eingeschränkt, Anwohner sollen mehr zahlen: Was kommt auf Berliner Autofahrer zu – und wie parkt man eigentlich richtig?

Heike Jahberg, Julia Weiss, Alena Hecker | DER TAGESSPIEGEL

Großes Durcheinander: Autofahrer verlieren hier schnell die Nerven und den Überblick.Foto: PNN / Ottmar Winter

Schnell mal gratis das Auto im Hansaviertel in Moabit abstellten – damit ist ab dem 1. April Schluss. Der Bezirk Mitte weitet die Parkraumbewirtschaftung aus. Auf dem Moabiter Werder und im Hansaviertel sollen kostenpflichtige Parkzonen eingerichtet werden. Das sei aufgrund des hohen Parkdrucks in diesem Gebiet nötig, heißt es beim Bezirksamt. Die Einführung der Parkzonen soll Verkehr, Lärm und Luftverschmutzung verringern.

„Der öffentliche Raum ist ein knappes und schützenswertes Gut und muss entsprechend reguliert werden – hier setzt die Parkraumbewirtschaftung an“, sagt Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel (Grüne).

Damit die Parkzonen auch die gewünschten zusätzlichen Einnahmen für die Bezirkskasse generieren, wird ab April kontrolliert. Dafür hat das Ordnungsamt einen neuen Standort in der Zwinglistraße bezogen. Darüber hinaus sollen in diesem Jahr weitere Parkzonen in Moabit entstehen. Anwohnerinnen und Anwohner will das Bezirksamt mit Flyern informieren. Anwohnerparkausweise können online beantragt werden.

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