Linke und Piraten gegen Bibelverse in Stuttgarter S-Bahnen


Bibelverse in Zügen der Stuttgarter S-Bahn haben Politiker von Linken und Piraten auf den Plan gerufen: Sie fordern in einem Antrag ein Verbot religiöser und weltanschaulicher Werbung im Öffentlichen Nahverkehr.

katholisch.de

Die Fraktion „Die Linke/Pirat“ in der Stuttgarter Regionalversammlung fordert ein Verbot von Bibelversen in S-Bahnen. Die Fraktion begründet ihren Antrag laut mehreren Medienberichten mit dem „Verfassungsgebot der weltanschaulichen Neutralität“. Sie solle sicherstellen, „dass religiöse und nichtreligiöse Weltanschauungen in unserer vielfältigen Gesellschaft gleich behandelt werden“. Darunter falle auch das Recht auf „negative Religionsfreiheit“, also das Recht, keiner Religion anzugehören. Die Glaubensbotschaften auf den Plakaten missachteten „das weltanschauliche und religiöse Empfinden von Nichtgläubigen und Andersgläubigen und entsprechen in keiner Weise der Willkommenskultur in unserer Region“.

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