Schwestern mussten sich selbst geißeln – Drei Jahre Haft für Oberin


Es ist ein besonders schwerer Fall von geistlichem Missbrauch: Eine argentinische Klostervorsteherin hatte ihre Mitschwestern gezwungen, sich selbst zu geißeln, und sie in ihren Zellen eingesperrt. Nun muss die Karmelitin drei Jahre ins Gefängnis.

katholisch.de

In Argentinien ist das Urteil von drei Jahren Haft für eine ehemalige Klostervorsteherin rechtskräftig geworden, die die ihr unterstellten Mitschwestern körperlich und psychisch misshandelt hat. Die ehemalige Superiorin des Konvents der Unbeschuhten Karmelitinnen in Nogoyá, einer Kleinstadt im Osten Argentiniens, hat die dort lebenden Ordensschwestern zur Selbstgeißelung gezwungen, sie auf unbestimmte Zeit in ihre Zellen gesperrt und ihnen Nahrung vorenthalten, wie örtliche Zeitungen am Donnerstag berichteten. Die Bestätigung des Urteils aus dem Jahr 2019 war bereits im Dezember 2020 durch ein Berufungsgericht erfolgt, doch aufgrund der Äußerungen eines Opfers wurde erst in dieser Woche in den meisten Medien über den Richterspruch berichtet.

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