Tiere mit Grips: Wie Hund, Schwein und Co denken


Nicht nur der Mensch verfügt über Intelligenz. Auch Tiere weisen oft erstaunliche kognitive Fähigkeiten auf, wie die Forschung immer deutlicher zeigt

Susanne Strnadl | DERSTANDARD

Hunde können trainiert werden, sich sogar per MRT durchleuchten zu lassen.Foto: Getty Images / iStock / Media Production

Biologisch gesehen sind auch kognitive Fähigkeiten nichts anderes als Anpassungen an bestimmte ökologische und soziale Lebensbedingungen. In diesem Sinne gibt es Intelligenz nicht nur beim Menschen, sondern – in unterschiedlichen Ausprägungen und Abstufungen – auch bei Tieren. Erforscht werden die kognitiven Fähigkeiten von Tieren in Österreich in erster Linie am Department für Kognitionsbiologie der Universität Wien und an dem an der Veterinärmedizinischen Universität in Wien angesiedelten Messerli-Forschungsinstitut.

Die Zeiten, in denen man auf der Suche nach tierischer Intelligenz Affen und anderen Tieren Schädeldecken öffnete, Elektroden einpflanzte oder sonstige fragwürdige Eingriffe vornahm, sind zumindest in Österreich vorbei. An den genannten Instituten arbeitet man stattdessen mit klug aufgesetzten Verhaltenstests, an denen die tierischen Probanden freiwillig teilnehmen – gewöhnlich, um eine Futterbelohnung zu ergattern – und dabei zeigen, was sie können.

Was genau Intelligenz bedeutet, ist allerdings schon für Menschen schwer zu beantworten und erst recht für Tiere. Prinzipiell geht es zwar um mehr eine oder weniger flexible Problemlösung, doch das beinhaltet wiederum verschiedene Fähigkeiten, die je nach Tierart unterschiedlich ausgeprägt sein können.

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