Kirchen kritisieren „politischen Gottesdienst“ der „Querdenker“: Missbrauch des Wortes


Die Kirchen haben einen von den „Querdenkern“ geplanten „politischen Gottesdienst“ in Karlsruhe heftig kritisiert. Evangelische und auch katholische Kirche der Stadt sehen das Wort Gottesdienst „instrumentalisiert und missbraucht“.

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Zwei Teilnehmer einer Demonstration gegen die Corona-Einschränkungen©Fabian Sommer (dpa)

Bei der für Samstag angekündigten Veranstaltung gegen die Corona-Maßnahmen handle es sich offensichtlich keineswegs um einen Gottesdienst, sondern um eine öffentliche politische Kundgebung, heißt in einer auf den Internetseiten der evangelischen und katholischen Kirche veröffentlichten Stellungnahme.

Zudem würden so Menschen „vorsätzlich und auf inakzeptable Weise in die Irre“ geleitet, kritisieren die Kirchenvertreter. Sie sehen in dem angekündigten „politischen Gottesdienst“ einen Missbrauch des Grundrechts auf Religionsfreiheit. Gemeinsam mit anderen Religionsgemeinschaften verlangen sie von den Initiatoren, die Bezeichnung solcher Veranstaltungen als Gottesdienst zu unterlassen.

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