Causa Woelki: Vatikan lässt rechtliche Frist verstreichen


Eine Frist von 30 Tagen setzt sich der Vatikan selbst, um bei Vertuschungsvorwürfen gegen Bischöfe zu reagieren. Im Fall des Kölner Kardinals Rainer Maria Woelki ist das einem Bericht zufolge nicht geschehen. Und die Nuntiatur schweigt.

katholisch.de

Der Vatikan hat sich entgegen seinen eigenen Vorschriften bislang nicht zu einer Untersuchung der Vertuschungsvorwürfe gegen den Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki geäußert. Wie das Portal „Kirche-und-Leben.de“ am Donnerstag berichtete, ist das auch einen Monat nach Verstreichen der im Kirchenrecht vorgesehenen Frist von 30 Tagen nicht geschehen. Münsters Oberhirte Felix Genn hatte als dienstältester Bischof der Kölner Kirchenprovinz am 11. Dezember den Apostolischen Nuntius in Deutschland, Erzbischof Nikola Eterovic, über den Vorgang informiert und ihn gebeten, seine Mitteilung an den Heiligen Stuhl weiterzuleiten. Laut dem Bericht ist im Bistum Münster jedoch bis heute keine Antwort aus Rom eingegangen.

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