Cartoon-Sammlung zeigt Wissenschafts-Satire


Eine Forscherin sammelt alte Cartoons. Die Karikaturen zeigen historische Momentaufnahmen von gesellschaftspolitischen Debatten.

Forschung & Lehre

©picture alliance / Mary Evans Picture Library

Öffentliche Debatten um Forschungsthemen wie Energietechnik oder Impfungen sind kein Phänomen der Gegenwart. Das zeigen alte Illustrationen, die die Wissenschaftshistorikerin Dr. Patricia Fara von der University of Cambridge während ihrer jahrzehntelangen Forschungsarbeit gesammelt hat. Die Künstlerinnen und Künstler skizzierten darin die gesellschaftlichen und politischen Spannungen, die im Zusammenhang mit neuen wissenschaftlichen Ideen vorherrschten, in erstaunlichem Detail, berichtete „Nature“ Anfang der Woche.

42 Cartoons und Karikaturen mit Wissenschaftsbezug aus dem 18. und 19. Jahrhundert habe Fara bislang zusammengetragen. Sie stammten von Künstlern wie William Hogarth und James Gillray, die meisten aus Großbritannien und den USA. Als die „Memes“ und „Youtube-Videos“ ihrer Zeit hätten sie weite Teile der Gesellschaft erreicht und die öffentliche Meinung beeinflusst. Zunächst hätten Geschäfte die handgefertigten, bunten Arbeiten in ihren Schaufenstern ausgestellt, reiche Bürgerinnen und Bürger hätten sie ihren Gästen präsentiert. Später hätten sich Schwarz-Weiß-Zeichnungen über Zeitungen verbreitet.

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