Coronavirus beim Mutieren ertappt

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Auf frischer Tat erwischt: Forscher haben in Echtzeit mitverfolgt, wie das Coronavirus in einem Patienten neue Mutationen entwickelte. Diese traten auf, als der schwerkranke, immungeschwächte Patient wiederholt mit Plasma-Antikörpern von Genesenen behandelt wurde. Unter den Mutationen war auch eine, die die britische Coronavirus-Variante B.1.1.7. kennzeichnet, wie die Wissenschaftler im Fachmagazin „Nature“ berichten.

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Die Gabe von Antikörpern kann bei immungeschwächten Patienten die Bildung neuer Coronavirus-Mutationen begünstigen. ©koto_feja/ iStock

Auch wenn die neuen Impfstoffe auf ein absehbares Ende der Corona-Pandemie hoffen lassen, weckt das Aufkommen neuer, mutierter Varianten des Coronavirus neue Sorge. Denn die Ende 2020 in Südengland entstandene Variante B.1.1.7. ist deutlich infektiöser als die ursprünglichen Formen von SARS-CoV-2. Die im Südafrika und Brasilien entdeckten Virusvarianten tragen zudem eine Mutation, die den Erreger unempfindlicher gegen unsere Antikörper und Impfstoffe macht.

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