BioNTech-Impfstoff wirkt auch gegen E484K-Mutation

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Impfstoffe gegen das Coronavirus Sars-CoV-2 geben Hoffnung, die Pandemie einzudämmen. Gleichzeitig entwickeln sich jedoch immer neue Mutationen, so etwa in Großbritannien, Brasilien und Südafrika. Inwieweit helfen die bestehenden Impfstoffe auch gegen diese Varianten des Virus? Das haben Forscher nun für zwei Mutationen untersucht, die in diesen Varianten vorkommen. Ihr Ergebnis: Zumindest was diese beiden Mutationen angeht, bietet der mRNA-Impfstoff von BioNTech/Pfizer einen ausreichenden Schutz. Zwar ist der schützende Antikörper-Titer gegenüber der E484K-Mutation der brasilianischen und südafrikanischen Variante etwas geringer, doch wahrscheinlich hoch genug, um das Virus wirksam zu bekämpfen.

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Die durch Impfung entstandenen Antikörper greifen auch mutierte Viren an. (Bild: Christoph Burgstedt/ iStock)

Je weiter sich das Coronavirus ausbreitet, desto häufiger kommen Mutationen vor. Insbesondere, wenn bereits Teile der Bevölkerung gegen den ursprünglichen Typ des Virus immun sind, etwa, weil sie bereits eine Erkrankung durchgemacht haben, kann es zu sogenannten Fluchtmutationen kommen. Dabei verändert sich das Virus so, dass es den Angriffen des Immunsystems dennoch entgehen kann. Viele dieser Mutationen betreffen die Form des sogenannten Spike-Proteins, mit dem das Virus an die Zellen andockt. Diese Oberflächenstrukturen sind zum einen die Erkennungsmerkmale für das Immunsystem. Zum anderen bestimmen sie über bestimmte Eigenschaften des Virus, darunter seine Infektiosität.

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