Dresden: Gedenken an Krieg und Zerstörung


In Dresden wird seit dem Vormittag an die Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg und an die Opfer der NS-Diktatur erinnert.

Deutschlandfunk-Nachrichten

Nach den Bombenangriffen amerikanischer und britischer Flugzeuge auf Dresden im Februar 1945 werden zahlreiche Tote geborgen. (dpa)

Den Auftakt bildeten Gedenkveranstaltungen auf Friedhöfen, auf denen Opfer der alliierten Luftangriffe zwischen dem 13. und 15. Februar 1945 bestattet sind. Wissenschaftlichen Schätzungen zufolge wurden insgesamt etwa 25.000 Menschen getötet.

Am Mittag findet eine Andacht in der Frauenkirche statt. Der sächsische Ministerpräsident Kretschmer wird am frühen Abend auf dem Altmarkt zu einer Gedenkfeier im kleinen Rahmen erwartet. Die traditionelle Menschenkette um die Altstadt wird wegen der Corona-Pandemie erstmals nur virtuell stattfinden.

In der Vergangenheit versuchten Rechtsextremisten immer wieder, den Jahrestag für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. In diesem Jahr sind 16 Versammlungen angemeldet. Auch Gegenproteste sind geplant.