Zum ersten Mal: Grab von Missbrauchspriester soll eingeebnet werden


Für die Opfer dürfte es ein wichtiges Zeichen sein: Wohl zum ersten Mal soll in Deutschland in diesem Jahr das Grab eines Missbrauchspriesters eingeebnet werden. Die Auflösung der Grabstätte soll Teil des Aufarbeitungsprozesses in dem Fall sein.

katholisch.de

Wohl zum ersten Mal überhaupt soll in Deutschland in diesem Jahr das Grab eines katholischen Missbrauchspriesters eingeebnet werden. Das berichtete die „Sächsische Zeitung“ am Wochenende angesichts der geplanten Auflösung der Grabstätte eines Priesters im sächsischen Heidenau. Aus den deutschen Diözesen sei kein anderer Fall bekannt, in dem das Grab eines des sexuellen Missbrauchs verdächtigten oder überführten Priesters aufgelöst worden sei, schrieb die Zeitung und berief sich dabei auf eine Aussage der Deutschen Bischofskonferenz. Eine Sprecherin der Konferenz wollte diese Information am Dienstagnachmittag gegenüber katholisch.de allerdings nicht bestätigen. Ob es sich tatsächlich um die erste Einebnung des Grabs eines Missbrauchspriesters in Deutschland handelt, ist also unklar.

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