Antikörper-Studie in Berlin-Mitte: Doppelt so viele Infektionen wie offiziell registriert

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In Berlin-Mitte testete das RKI fast 2300 Menschen auf Corona-Antikörper. Nun wurden die Ergebnisse der Studie vorgestellt.

Hannes Heine | DER TAGESSPIEGEL

Bei der Corona-Studie wurden den Probanden Blut abgenommen.Foto: Deutsche Bahn AG

In der zweiten Welle der Corona-Pandemie haben sich offenbar in Berlin-Mitte deutlich mehr Menschen mit dem Virus infiziert als bisher offiziell getestet und registriert. Das geht aus einer Studie des Robert-Koch-Instituts (RKI) und des Bezirksamtes Mitte hervor, deren Ergebnisse am Mittwoch veröffentlicht wurden.

Mittes Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel (Grüne) und das bundesweit für die Analyse von Seuchen zuständige Robert-Koch-Institut (RKI) luden für zur Vorstellung der Antikörper-Studie ein – via Online-Pressekonferenz, versteht sich.

Demnach gab es in dem Bezirk 2,2 mal mehr Covid-Fälle als bisher bekannt. Die Daten beziehen sich vor allem auf die zweite Novemberhälfte 2020. Damals waren fast 2300 Bewohner des Bezirks von Fachleuten untersucht worden.

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