Bedford-Strohm: Kirchen müssen sich gegen Judenfeindschaft stellen


Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, hat zu Beginn des Festjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ Christen zum Engagement gegen Judenhass aufgerufen.

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Heinrich Bedford-Strohm (2011). Presseabteilung der Evang.-Luth. Kirche in Bayern. bearb. bb

„Es ist in diesen Zeiten eines wachsenden Antisemitismus von großer Bedeutung, dass sich die Kirchen gemeinsam mit der Zivilgesellschaft in einer möglichst breiten Allianz für jüdisches Lebens solidarisch starkmachen und im Kampf gegen Judenfeindschaft engagieren“, sagte Heinrich Bedford-Strohm in einem Statement, das die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) am 19. Februar veröffentlichte. Es müsse deutlich und im Bewusstsein von Gemeinden und Gesellschaft verankert werden, dass „Antisemitismus eine Sünde und in allen Facetten mit christlichem Glauben und einer freiheitlichen Gesellschaft unvereinbar“ sei, sagte der bayerische Landesbischof.

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