Erstes Neutrino aus einem zerrissenen Stern

Seen nearly edgewise, the turbulent disk of gas churning around a black hole takes on a crazy double-humped appearance. The black hole’s extreme gravity alters the paths of light coming from different parts of the disk, producing the warped image. The black hole’s extreme gravitational field redirects and distorts light coming from different parts of the disk, but exactly what we see depends on our viewing angle. The greatest distortion occurs when viewing the system nearly edgewise. Credits: NASA’s Goddard Space Flight Center/Jeremy Schnittman

Stellarer Todeskampf: Astronomen haben erstmals ein Neutrino detektiert, das beim Tod eines Sterns an einem Schwarzen Loch entstand. Das extrem energiereiche Teilchen wurde frei, als der Stern von den enormen Gezeitenkräften des supermassereichen Schwarzen Lochs auseinandergerissen wurde. Es ist der erste Nachweis eines Neutrinos aus einem solchen „Tidal Disruption Event“ und erst die zweite bekannte Quelle für energiereiche kosmische Neutrinos.

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Neutrinos sind in mehrfacher Hinsicht „geisterhaft“: Obwohl pro Sekunde Milliarden dieser Teilchen durch unseren Körper rasen, spüren wir es nicht, denn sie interagieren kaum mit Materie. Zudem können sie sich im Flug von einer der drei Neutrino-Sorten in eine andere umwandeln. Und während viele Neutrinos in der Sonne, bei Supernovae oder durch radioaktive Zerfallsprozesse entstehen, ist die Herkunft der energiereichsten kosmischen Neutrinos bislang kaum bekannt.

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