Jesuit Mertes: Kardinal Woelki ist „nur die Spitze eines Eisbergs“


„Unterhalb des Wasserspiegels schwimmt der eigentliche Klotz: Hierarchie, Verbände, kirchliche Gremien, Gemeinden und auch die kirchliche Presse … kommen aus ihrer Selbstumdrehung nicht wirklich heraus“, so Jesuit Klaus Mertes.

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Die Debatte um Aufarbeitung von Missbrauchsfällen im Erzbistum Köln offenbart nach Ansicht von Jesuitenpater Klaus Mertes grundsätzliche Probleme. Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Woelki sei „nur die Spitze eines Eisbergs“, schreibt Mertes in einem Gastbeitrag auf faz.net.

„Unterhalb des Wasserspiegels schwimmt der eigentliche Klotz: Hierarchie, Verbände, kirchliche Gremien, Gemeinden und auch die kirchliche Presse, selbst die hierarchiekritische, kommen aus ihrer Selbstumdrehung nicht wirklich heraus.“ Deren Thema sei immer wieder neu die Wiedergewinnung der Glaubwürdigkeit. „Genau das ist aber der falsche Notenschlüssel vor Melodie und Text namens Aufarbeitung. Der richtige Notenschlüssel müsste lauten: Gerechtigkeit für die Betroffenen.“

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