Forscher: Milchstraße könnte von Planeten mit Ozeanen aus Wasser wimmeln


Blaue Planeten mit Ozeanen und Kontinenten könnten im Universum keine Seltenheit sein. Das hat eine Gruppe von Forschern anhand von Simulationen ermittelt.

Martin Holland | heise online

(Bild: NASA, ESA and G. Bacon (STScI))

Im Universum könnte es deutlich mehr Planeten mit Ozeanen wie auf der Erde geben als bislang vermutet. Das hat eine Gruppe von Forschern aus Dänemark und Österreich anhand von Simulationen ermittelt. Demnach hängt die Menge von flüssigem Wasser auf der Oberfläche von Planeten deutlich weniger von Zufällen ab und mehr von festen Parametern wie der Entfernung zum jeweiligen Stern. In unserer Milchstraße könnte es deshalb von Welten mit Ozeanen und Kontinenten nur so wimmeln, erklären die Wissenschaftler um Anders Johansen von der Universität Kopenhagen nun im Fachmagazin Science Advances.

Die Wissenschaftler haben nach eigenen Angaben simuliert, wie schnell die Erde aus den Grundstoffen um die junge Sonne gewachsen ist. Aus anfangs millimetergroßen Eis- und Kohlenstoffteilchen wuchs unser Heimatplanet demnach zuerst langsam auf ungefähr einen Prozent ihrer heutigen Masse, danach sei es schneller gegangen. Nach ungefähr fünf Millionen Jahren hat sie dann ihre gegenwärtige Größe erreicht und war in der Zwischenzeit aber so heiß geworden, dass neu einfallendes Wasser verdampft ist.

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