Mehr extremistische Verdachtsfälle in der Bundeswehr


Die neue Wehrbeauftragte fordert im Jahresbericht mehr politische Bildung, weniger Weißbrot und schnellere Aufklärung.

Fatima Krumm | Berliner Zeitung

Die Wehrbeauftragte Eva Högl stellte am Dienstag den Jahresbericht vor. Foto: imago/Jürgen Heinrich 

Die Mängelliste der Bundeswehr ist nicht wesentlich kürzer als in den vergangenen Jahren. Daran kann auch die neue Wehrbeauftragte Eva Högl (SPD) nichts ändern. Sie hat seit vergangenem Jahr das Amt inne.

Ein kurioses Beispiel: Bereits 2008 sollten neue Fliegerhelme für das Flugzeug P-3C-Orion angepasst und zugelassen werden. Die Zulassung dieser Helme wurde jedoch erst im August 2020 abgeschlossen. „Es bleibt zu hoffen, dass eine ausreichende Anzahl der Helme die Marineflieger noch vor der Ausmusterung der P-3C ORION im Jahr 2025 erreicht“, heißt es im Jahresbericht der Wehrbeauftragten.

Die Zahl der Verdachtsfälle im Bereich Rechtsextremismus ist auf 477 gestiegen. Im Jahr zuvor meldete der Militärische Abschirmdienst (MAD) 363 Fälle.

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