Klassiker wie Homer oder Platon sollen aus US-Lehrplänen verschwinden


Diese vermeintlich antirassistische „Dekolonisierung“ wird als kurzsichtiger politischer Rachefeldzug, der Intoleranz fördere und das intellektuelle Niveau senke, scharf kritisiert.

kath.net

Klassische Literatur, die an US-Universitäten unterrichtet wird, soll, wenn es nach Dan-el Padilla Peralta, einem afroamerikanischen Akademiker, geht, von „weißem Nationalismus“, also vielen bekannten und typischen Autoren gesäubert werden. Padilla, der selbst klassische Literatur an der renommierten Princeton University unterrichtet, behauptet, dass die westlichen Vorstellungen von Weisheit auf „Weißheit“ basieren würden, was letztlich den antiken Autoren zuzuschreiben sei. Er ergänzt, dass „die Klassik so sehr mit der weißen Vorherrschaft verwoben ist, dass sie unlösbar mit ihr verbunden ist“. Und er ist nicht der einzige US-Professor, der das so sieht.

„Es ist selten, dass man andere Fälle von Gelehrten findet, die so von Hass auf ihr eigenes Lehrfach zerfressen sind, dass sie es buchstäblich von innen heraus zerstören wollen“, so kommentiert es der Schriftsteller Rich Lowry für das National Review. Die Redekunst eines Perikles oder Cicero wie auch die Ehrfurcht gebietende Schönheit antiker Architektur und Bildhauerei seien allen zugänglich, gleich welcher Rasse und Religion. Die Griechen hätten uns das Beispiel der Demokratie gegeben, das römische Recht wirke in unseren Rechtssystemen und Institutionen fort. Zwar habe es auch in diesen Kulturen Gewalt und Unterdrückung gegeben, wie in allen früheren Gesellschaften; die Griechen und Römer hätten aber die Stärke bewiesen, ihre eigene Gesellschaft kritisch zu beleuchten, was zu einem Eckpfeiler westlicher Kulturen geworden sei, so analysiert Lowry.

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