Studientag über Kirchenaustritte: „Die, die weg sind, sind weg“


Es geht um nicht weniger als die Zukunft der Kirche: Bei ihrer Frühjahrsvollversammlung haben die Bischöfe über Kirchenaustritte und Kirchenverbleib gesprochen. Impulse bekamen sie dabei von Expertinnen und Experten aus Theologie und Pastoral. Katholisch.de gibt einen Einblick.

Christoph Brüwer | katholisch.de

„Jeder Kirchenaustritt tut weh und wir nehmen ihn wahr als Reaktion auf ein skandalöses Bild der Kirche, das wir derzeit abgeben“: Mit deutlichen Worten hat der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Georg Bätzing, am Donnerstag auf die hohen Kirchenaustrittszahlen in Deutschland allgemein und im Erzbistum Köln im Besonderen reagiert. Die seit Jahren steigenden Zahlen hingen mit vielen Faktoren zusammen, die unumkehrbar seien. Die Ausschläge nach oben seien jedoch oft innerkirchlich zu verantworten.

Über die Erosion persönlicher Kirchenbindung und die Entfremdung von der Kirche haben die Bischöfe bereits im vergangenen Herbst diskutiert. Nun widmeten sie der Frage nach Kirchenaustritten und Kirchenverbleib bei ihrer Frühjahrsvollversammlung einen ganzen Studientag. Denn das Thema drängt: Heute gehören noch rund 43,3 Millionen Menschen in Deutschland einer der beiden großen Kirchen an – gerade einmal 52 Prozent der Gesamtbevölkerung.

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