Missbrauch: Rörig und evangelische Kirche wollen Einigung im Sommer – schon?


Die Gespräche zwischen der evangelischen Kirche und dem Missbrauchsbeauftragten sollen in diesem Jahr in eine „Gemeinsame Erklärung“ münden, die Kriterien und Standards der Aufarbeitung festlegt. Man wolle lückenlose Aufarbeitung, hieß es.

evangelisch.de

Der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, und die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) wollen bis zum Ende des Sommers eine Einigung über Standards der Missbrauchs-Aufarbeitung erzielen. Nach einem virtuellen Treffen von Vertretern der EKD mit Rörig am Donnerstag teilte ein Sprecher des Missbrauchsbeauftragten mit, ein weiteres Treffen sei für Mai verabredet. Ziel sei eine „Gemeinsame Erklärung“ zur Aufarbeitung noch vor dem Ausscheiden Rörigs als Missbrauchsbeauftragter im September.

Beide Seiten betonten am Freitag, die Gespräche verliefen konstruktiv. Seit November 2018 arbeitet die EKD mit dem Unabhängigen Beauftragten bei der Aufarbeitung der Missbrauchsfälle zusammen. An dem Treffen mit Rörig hatten am Donnerstag erstmals auch Vertreter des neuen Betroffenenbeirats der EKD teilgenommen. Darüber freue er sich, sagte Rörig.

weiterlesen