Staatsanwaltschaft prüft Anzeigen gegen Woelki


Wegen der umstrittenen Aufarbeitung von Missbrauchsfällen im Erzbistum Köln prüft die Staatsanwaltschaft Strafanzeigen gegen Kardinal Rainer Maria Woelki. Mehrere Menschen hatten Anzeige gegen ihn erstattet.

katholisch.de

Wegen der umstrittenen Aufarbeitung von Missbrauchsfällen im Erzbistum Köln prüft die Staatsanwaltschaft Strafanzeigen gegen Kardinal Rainer Maria Woelki. In vielen dieser Anzeigen werfen Privatpersonen dem Erzbischof Strafvereitelung vor, wie der Kölner Oberstaatsanwalt Ulf Willuhn am Dienstag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) bestätigte. Anfang des Jahres seien die ersten Anzeigen eingegangen, mittlerweile seien es etwa zehn. Derzeit kämen jedoch täglich neue Anzeigen hinzu. Daher sei nicht absehbar, wie lange die Prüfung dauern werde.

Strafvereitelung bedeutet, dass die Aufklärung von Straftaten wissentlich verhindert wird. Seit Monaten wird im Erzbistum Köln um die öffentliche Aufarbeitung früherer Fälle sexuellen Missbrauchs durch Geistliche gerungen.

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