Muttermilch: Mikrobiom verändert sich


Dass die Bakterien in Muttermilch die Gesundheit des Kindes fördern, ist bekannt. Neu ist aber, dass sich die mikrobielle Vielfalt darin im Laufe der Stillzeit erheblich verändert, wie Forscher jetzt bei sechs Monate lang stillenden Müttern festgestellt haben. Die sich verändernde mikrobielle Zusammensetzung scheint dabei unterschiedliche Schutzfunktionen zu erfüllen – etwa wie eine „Auffrischungsimpfung“ für die Immunität und den Stoffwechsel des Säuglings.

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Muttermilch ist für Neugeborene eine überlebenswichtige Nährstoffquelle. Denn der reichhaltige Cocktail aus Proteinen und gesunden Fetten enthält auch Botenstoffe, Antikörper und Bakterien, die das Immunsystem des Kindes stärken, gegen Allergien schützen, die Darmflora prägen und die Hirnentwicklung fördern können. Ob und wie lange ein Kind gestillt wird, ist für seine spätere Gesundheit enorm wichtig. Es gilt: Je länger, desto besser.

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