„Das gewählte Personal ist überfordert“: Rechtswissenschaftler rechnet mit Corona-Politik ab


„Sollte es ernsthaft keinen besseren Gesundheitsminister geben?“ Auf Twitter hat der renommierte Rechtswissenschaftler Alexander Thiele die deutschen Corona-Politik mit harschen Worten kritisiert. Eigentlich geht es ihm aber um ein tiefer liegendes Problem.

stern.de

„Situation der offenkundigen Überforderung“: Bundeskanzlerin Angela Merkel und Gesundheitsminister Jens Spahn (beide CDU) ©Michael Kappeler / DPA

Deutschland befindet sich gerade in einer kritischen Phase. Die Probleme bei der Bewältigung der Corona-Pandemie führen zunehmend dazu, dass Menschen an der Politik zweifeln. Erst am Mittwoch hatte der Journalist Sascha Lobo in seiner Kolumne auf „Spiegel-Online“ den Groll beschrieben, den ihm beim Anblick der aktuellen Regierung ergreift.

Lobo, der sich selbst als „linksliberal-demokratischen Verfassungspatrioten“ bezeichnet, schrieb in beängstigender Klarheit: „Durch fortgesetztes Staatsversagen kann natürlich auch die Demokratie selbst beschädigt werden. Die Überzeugung, dass der Apparat im Großen und Ganzen angemessen funktioniert, ist bereits implodiert durch das multidimensionale Versagen bei Impfdebakel, Warn-App-Desaster, Testversagen, Schulnotstand, (…) und so fort.“

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