Paderborn: Diözesankomitee – Missbrauchsstudie muss auch Amtszeit Beckers umfassen


Die Missbrauchsstudie des Erzbistums Paderborn untersucht nur die Amtszeiten der Erzbischöfe Lorenz Jaeger und Johannes Degenhardt. Doch auch die Zeit des aktuellen Oberhirten Hans-Josef Becker müsse beleuchet werden, fordert nun das Diözesankomitee.

katholisch.de

Bild: ©KNA/David Klammer (Archivbild)

Die katholische Laienvertretung im Erzbistum Paderborn hält die Missbrauchsaufarbeitung der Erzdiözese nicht für ausreichend. Eine entsprechende historische Studie sei auf die Zeit nach 2002 und damit auf die Amtszeit des aktuellen Erzbischofs Hans-Josef Becker auszuweiten, forderte das Diözesankomitee in einem am Mittwoch bekannt gewordenen Beschluss. Eine 2020 gestartete Untersuchung bezieht sich nur auf die Amtszeiten der Erzbischöfe Lorenz Jaeger und Johannes Joachim Degenhardt von 1941 bis 2002. Erzbischof Becker trat am 28. September 2003 sein Amt an.

Das Erzbistum hat die Universität Paderborn mit der Studie zur Missbrauchsaufarbeitung beauftragt. Federführend für das auf drei Jahre angelegte Forschungsprojekt ist die Kirchenhistorikerin Nicole Priesching.

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