„Querdenken“ in Leipzig: Polizei plant Großeinsatz


Vier Monate nach einer eskalierten Anti-Corona-Demonstration in Leipzig steht der Stadt am Samstag erneut eine übersichtliche Lage ins Haus. Aus mehreren Landesteilen sollen Autokorsos nach Leipzig führen. Gegendemonstranten planen Blockaden.

evangelisch.de

Die Behörden in Leipzig bereiten sich auf ein unübersichtliches Demonstrationswochenende vor. Mit Blick auf mehrere angemeldete Autokorsos aus dem Umfeld der Corona-leugnenden „Querdenken“-Bewegung und diverse Gegenveranstaltungen plant die Polizei am Samstag einen Großeinsatz.

Über das Landesinnenministerium in Dresden sei Unterstützung aus mehreren Bundesländern angefordert worden, erklärte eine Sprecherin der Leipziger Polizei am Donnerstag auf Anfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd). Ziel sei es, die Versammlungsfreiheit sowohl für die Gegner der Corona-Beschränkungen als auch für die Gegendemonstranten zu gewährleisten.

Aus dem Umfeld der „Querdenken“-Bewegung sind nach Angaben Stadtverwaltung mehrere Korsos mit insgesamt Hunderten Autos angemeldet, die an verschiedenen Orten in Sachsen starten sollen.

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