„Extremismus ist Verrat an der Religion“


Papst Franziskus wirbt auf seiner Irak-Reise für die Verständigung der Religionen und ruft die Gläubigen auf, sich gegen Hass und Gewalt einzusetzen.

Paul-Anton Krüger | Süddeutsche Zeitung

Papst Franziskus hat bei seiner Irak-Reise für den Dialog zwischen Islam und Christentum geworben und an die Verantwortung der Gläubigen appelliert, sich gegen Hass und Extremismus einzusetzen. Das Kirchenoberhaupt sagte bei einem interreligiösen Treffen in Ur im Süden des Landes: „Feindseligkeit, Extremismus und Gewalt sind Verrat an der Religion.“

Die Begegnung mit Vertretern christlicher Konfessionen, der Muslime und der Jesiden fand an dem Ort statt, an dem der biblischen Überlieferung zufolge Abraham, der Stammvater von Juden, Christen und Muslimen, geboren worden war. Angehörige der nur noch aus wenigen Personen bestehenden jüdischen Gemeinde im Irak nahmen anders als zunächst geplant nicht teil.

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