So langsam liegen bei Jens Spahn die Nerven blank


Die wachsende Kritik an Jens Spahn geht nicht spurlos an ihm vorbei. Intern entrüstet er sich: Warum müsse er sich denn bitte um die Testbeschaffung kümmern?

Sven Lemkemeyer | DER TAGESSPIEGEL

Buhmann in der schleppenden Impfkampagne, ein millionenteurer Hauskauf mit zumindest einem Geschmäckle, Doppelmoral bei der Einhaltung der Corona-Regeln: Für Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, vor nicht allzu langer Zeit noch als potenzieller Kanzlerkandidat der Union läuft es gar nicht mehr rund. Jetzt agiert er gleich beim nächsten Thema ungeschickt – der Teststrategie.

Vollmundig kündigt er erst an, dass es bereits ab 1. März kostenlose Schnelltest geben soll. Doch der Plan scheitert, Kanzlerin Angela Merkel (CDU) kassiert das Versprechen ihres Ministers wieder ein. Im Vorwahlkampf reibt sich die SPD die Hände: Ein „Ankündigungsminister“ sei Spahn, wetterte SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich.

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