Transsexuelle im Frauensport: Wer wird diskriminiert?


Sollen transsexuelle Athletinnen im Frauensport antreten? Oder wird Frauen in „biologischen“ Frauenkörpern dadurch die Chance zum Gewinnen genommen? Bonnie Blair spricht Klartext.

Evi Simeoni | Frankfurter Allgemeine Zeitung

Bonnie Blair fragt: Sollen transsexuelle Athletinnen gleichberechtigt im Frauensport antreten? Bild: Picture-Alliance

Erinnert sich jemand an Bonnie Blair, die fünffache Olympiasiegerin im Eisschnelllaufen? Sie ist nun 56 Jahre alt und hat vor kurzem Klartext gesprochen zu einem Konflikt, der unlösbar ist. Nämlich der Frage: Sollen transsexuelle Athletinnen gleichberechtigt im Frauensport antreten?

Man muss ja davon ausgehen, dass als Männer geborene Athletinnen körperlich leistungsstärker sind als „biologische“ Frauen, da helfen keine moralischen Argumente. Der Streit, wer nun die schlimmere Diskriminierung betreibt – derjenige, der Transsexuelle ausschließt, oder derjenige, der als Frauen geborenen Athletinnen ihre Erfolgschancen nimmt –, tobt gerade in den Vereinigten Staaten.

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