Leben wir in einer Simulation?


Alles bloß virtuell? In Science-Fiction-Werken wie „Matrix“ oder „Simulacron“ leben wir alle nur in einer Simulation. Ob das technisch überhaupt machbar und wahrscheinlich ist, haben nun Forscher untersucht. Ihr Ergebnis: Der Aufwand, um so viele intelligente Wesen und ihre Denkleistung und Umwelt überzeugend zu simulieren, wäre selbst für eine weit fortgeschrittene Zivilisation gigantisch – und das Resultat nicht fehlerfrei.

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Bild: scinexx

Wie real sind unsere Welt, der Kosmos und alles darin? Ist unser Universum nur eine Holografie – eine Projektion zweidimensionaler Felder und Parameter? Oder leben wir womöglich sogar in der Computersimulation einer kognitiv und technisch weit überlegenen Zivilisation? Über diese Frage debattieren Menschen schon seit Jahrhunderten und auch in der Science-Fiction finden sich unzählige Varianten dieses Szenarios.

Der Philosoph Nick Bostrom sieht es als nahezu unvermeidlich an, dass eine fortgeschrittene Zivilisation simulierte Welten erschafft – sofern sie sich nicht vor Erreichen der nötigen technologischen Fähigkeiten selbst auslöscht. Der SpaceX-Gründer Elon Musk bezifferte auf einer Konferenz im Jahr die Chance, dass wir real sind, sogar nur auf eins zu einer Milliarde.

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