Kanadische Bischöfe raten von bestimmten Impfstoffen ab „Moralisch kompromittiert“


Es geht um die Verwendung von Zellstofflinien abgetriebener Föten: Die Kanadische Bischofskonferenz hat sich ablehnend über die jüngst dort zugelassenen Impfstoffe der Pharmaunternehmen AstraZeneca und Johnson & Johnson geäußert. 

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Wie die Zeitung „La Presse“ (Mittwoch Ortszeit) berichtet, schließen sie sich damit einem ähnlichen Votum der US-Bischofskonferenz an. Die Kritik entzündet sich an der Verwendung von Zellstofflinien abgetriebener Föten aus den 70er und 80er Jahren. Scharfe Kritiker formulieren, damit seien die Vakzine „moralisch kompromittiert“ und für Katholiken im Gesundheitswesen nicht annehmbar.

US-Bischofskonferenz: Empfehlung für Moderna

Die US-Bischofskonferenz hatte zuletzt erklärt, Katholiken sollten den Impfstoffen von Moderna und Pfizer den Vorzug geben; sie sprach aber kein ausdrückliches Veto gegen das Produkt von Johnson & Johnson aus. Ein Unternehmenssprecher erklärte in den USA, der Impfstoff enthalte „keine fetalen Gewebe“. Auch die kanadischen Bischöfe erklärten nun, wer die Wahl habe, solle auf eine Impfung mit AstraZeneca und Johnson & Johnson verzichten.

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